05.01.2026
Web Design
Website Relaunch Checkliste: 12 Punkte für den Erfolg
Praktische 12‑Punkte-Checkliste für den Website‑Relaunch: Analyse, Content, Technik, DSGVO, SEO, Tracking, Tests und Monitoring zur Sicherung von Rankings.
Ein Website-Relaunch birgt Chancen und Risiken. Ohne klare Planung können Rankings, Traffic und Nutzererfahrung stark leiden. Diese 12-Punkte-Checkliste hilft Ihnen, typische Fehler zu vermeiden und Ihre Website technisch, rechtlich und inhaltlich optimal aufzustellen.
Die wichtigsten Schritte im Überblick:
Analyse: Prüfen Sie die aktuelle Performance Ihrer Website (SEO, Ladezeiten, Nutzerverhalten).
Ziele setzen: Definieren Sie messbare Ziele wie schnellere Ladezeiten oder höhere Conversion-Rates.
Zielgruppe verstehen: Erstellen Sie Nutzerprofile und optimieren Sie Inhalte und Design darauf.
Content überarbeiten: Entfernen Sie veraltete Inhalte, aktualisieren Sie wichtige Seiten und schließen Sie Content-Lücken.
Rechtliche Anforderungen: Stellen Sie sicher, dass Impressum, Datenschutzerklärung und Cookie-Banner DSGVO-konform sind.
Benutzererfahrung: Optimieren Sie Navigation, Layout und Call-to-Actions für bessere Nutzerführung.
Technische Basis: Wählen Sie ein passendes CMS und Hosting. Achten Sie auf schnelle Ladezeiten und Sicherheitsstandards.
SEO sichern: Richten Sie 301-Weiterleitungen ein, optimieren Sie Meta-Daten und schützen Sie bestehende Rankings.
Tracking: Konfigurieren Sie Analytics-Tools und richten Sie Conversion-Tracking ein.
Testen: Prüfen Sie die Website vor dem Launch gründlich auf Fehler und führen Sie einen schrittweisen Rollout durch.
Monitoring: Überwachen Sie nach dem Launch Rankings, Traffic und Nutzerverhalten und nehmen Sie gezielte Verbesserungen vor.
Ein Relaunch endet nicht mit dem Launch. Kontinuierliche Optimierungen sind entscheidend, um langfristig erfolgreich zu bleiben.
1. Überprüfen Sie Ihre aktuelle Website und setzen Sie klare Ziele
Bevor Sie mit einem Relaunch starten, sollten Sie sich ein klares Bild davon machen, wo Ihre Website aktuell steht. Ohne diese Analyse fehlt Ihnen die Grundlage, um den Erfolg des Relaunchs zu bewerten. Eine gründliche Bestandsaufnahme zeigt Ihnen, was funktioniert, und deckt Schwachstellen auf, die verbessert werden müssen.
Die Analyse Ihrer bestehenden Website liefert wertvolle Daten. Sie erfahren, welche Seiten die meisten Besucher anziehen, wo Nutzer abspringen und welche Inhalte tatsächlich Conversions generieren. Diese Informationen sind entscheidend, um fundierte Entscheidungen für den Relaunch zu treffen.
Gleichzeitig ist es wichtig, konkrete und messbare Ziele zu definieren, die Ihre Geschäftsergebnisse unterstützen. Vermeiden Sie allgemeine Ziele wie „die Website soll besser werden“. Formulieren Sie stattdessen präzise Zahlen: Soll die Ladezeit von 4,2 auf unter 2,0 Sekunden reduziert werden? Möchten Sie die Conversion-Rate von 1,8 % auf 3,5 % steigern? Oder planen Sie, den organischen Traffic innerhalb von sechs Monaten um 40 % zu erhöhen?
1.1 Analysieren Sie die aktuelle Performance Ihrer Website
Starten Sie mit einer umfassenden technischen Analyse. Nutzen Sie Tools wie Google PageSpeed Insights oder GTmetrix, um die Ladegeschwindigkeit Ihrer wichtigsten Seiten zu überprüfen. Dokumentieren Sie die aktuellen Core Web Vitals (LCP, FID und CLS). Diese Werte dienen später als Vergleichsgrundlage.
Schauen Sie sich das Nutzerverhalten genauer an, beispielsweise mit Google Analytics. Welche Seiten haben die höchsten Absprungraten? Wo brechen Nutzer den Conversion-Funnel ab? Wie lange verweilen Nutzer durchschnittlich auf Ihrer Website? Diese Daten helfen Ihnen, Schwachstellen zu identifizieren, die beim Relaunch priorisiert werden sollten.
Auch die SEO-Performance verdient besondere Aufmerksamkeit. Nutzen Sie die Google Search Console, um Ihre aktuellen Rankings für wichtige Keywords zu dokumentieren. Ermitteln Sie, welche Seiten den meisten organischen Traffic generieren und welche Suchbegriffe Nutzer auf Ihre Website führen. Notieren Sie Ihre Domain Authority und die Anzahl der Backlinks – diese Werte sollten durch den Relaunch nicht negativ beeinflusst werden.
Bewerten Sie die Qualität Ihrer Inhalte. Welche Blogartikel oder Produktseiten erzielen die meisten Aufrufe? Welche Inhalte führen zu Conversions? Gibt es veraltete Informationen, die aktualisiert werden müssen? Achten Sie auch auf Duplicate Content, der Ihre SEO-Bemühungen beeinträchtigen könnte.
Vergessen Sie nicht, die mobile Performance zu prüfen. Über 60 % der Website-Besuche in Deutschland erfolgen mittlerweile über mobile Geräte. Testen Sie Ihre Website auf verschiedenen Smartphones und Tablets, um sicherzustellen, dass alle Elemente einwandfrei funktionieren. Buttons sollten groß genug für die Touch-Bedienung sein, und die mobile Version muss schnell laden.
Diese Erkenntnisse bilden die Grundlage, um realistische und messbare Ziele zu definieren.
1.2 Setzen Sie messbare Leistungsziele
Nachdem Sie den Status quo Ihrer Website analysiert haben, legen Sie klare Zielwerte fest. Diese sollten ambitioniert, aber erreichbar sein. Orientieren Sie sich an Branchen-Benchmarks und Ihren Geschäftszielen.
Definieren Sie technische Ziele mit spezifischen Zahlen. Wenn die Ladezeit aktuell bei 4,8 Sekunden liegt, setzen Sie sich das Ziel, diese auf unter 2,5 Sekunden zu reduzieren. Streben Sie einen LCP-Wert von unter 2,5 Sekunden, einen FID von unter 100 Millisekunden und einen CLS von unter 0,1 an – das sind die von Google empfohlenen Werte für eine optimale Nutzererfahrung. Wie Sie Ihren PageSpeed verbessern, lesen Sie hier.
Formulieren Sie Conversion-Ziele, die direkt Ihren Umsatz beeinflussen. Liegt Ihre aktuelle Conversion-Rate bei 2,1 %, könnte ein Ziel von 3,5 % realistisch sein. Rechnen Sie aus, was diese Steigerung für Ihr Geschäft bedeutet: Bei 10.000 monatlichen Besuchern und einem durchschnittlichen Bestellwert von 85 € ergibt eine Steigerung von 2,1 % auf 3,5 % zusätzliche 140 Conversions pro Monat. Das entspricht einem Mehrumsatz von etwa 11.900 € monatlich.
Setzen Sie SEO-Ziele, um Ihre Sichtbarkeit zu erhöhen. Planen Sie, für wie viele zusätzliche Keywords Sie in den Top 10 ranken möchten. Definieren Sie, um wie viel Prozent Sie Ihren organischen Traffic steigern wollen: Zum Beispiel von derzeit 8.500 auf 12.000 Besucher pro Monat innerhalb von sechs Monaten nach dem Relaunch.
Legen Sie Nutzererfahrungs-Ziele fest, die sich in messbaren Zahlen ausdrücken lassen. Möchten Sie die durchschnittliche Verweildauer von 1:45 Minuten auf 2:30 Minuten erhöhen? Soll die Absprungrate von 58 % auf unter 45 % sinken? Oder planen Sie, dass Nutzer im Durchschnitt mehr Seiten pro Besuch aufrufen?
Für jedes Ziel ist es wichtig, einen klaren Zeitrahmen zu definieren. Einige Verbesserungen, wie schnellere Ladezeiten, zeigen sich direkt nach dem Launch. Andere, wie eine bessere SEO-Performance, brauchen mehr Zeit. Setzen Sie realistische Meilensteine: Erste Ergebnisse nach vier Wochen, deutliche Fortschritte nach drei Monaten, vollständige Zielerreichung nach sechs bis zwölf Monaten.
Dokumentieren Sie alle Ziele und kommunizieren Sie diese im Team. So stellen Sie sicher, dass alle Beteiligten – Designer, Entwickler oder Content-Ersteller – auf dieselben Ziele hinarbeiten.
2. Kennen Sie Ihre Zielgruppe
Einen Website-Relaunch ohne ein klares Bild Ihrer Zielgruppe zu starten, ist wie ein Blindflug. Sie investieren Zeit und Geld in Design, Funktionen und Inhalte, ohne sicherzustellen, dass Sie die richtigen Menschen erreichen. Der Schlüssel zu einer erfolgreichen Website liegt in einem tiefen Verständnis Ihrer Nutzer.
Mit einem klaren Bild Ihrer Zielgruppe können Sie fundierte Entscheidungen treffen. Von der Farbgestaltung über die Navigation bis hin zu den Überschriften und Call-to-Action-Buttons. Eine B2B-Website für Maschinenbauunternehmen erfordert zum Beispiel eine ganz andere Ansprache als ein Online-Shop für nachhaltige Mode.
Die Zielgruppenanalyse hilft auch, Prioritäten bei Funktionen zu setzen. Wenn Ihre Kunden hauptsächlich mobil auf Ihre Seite zugreifen, muss die mobile Nutzererfahrung reibungslos sein. Ist Ihre Zielgruppe preissensibel, sollten Preise und Vergleichsmöglichkeiten leicht zugänglich sein. Und wenn das größte Hindernis mangelndes Vertrauen ist, können überzeugende Testimonials und Zertifizierungen den Unterschied machen. Kurz gesagt: Eine zielgerichtete Ansprache verbessert nicht nur die Nutzererfahrung, sondern steigert auch die Conversion-Rate – ein entscheidender Faktor bei jedem Relaunch.
2.1 Erstellen Sie detaillierte Kundenprofile
Starten Sie mit den Grundlagen: Sammeln Sie demografische Daten Ihrer bestehenden Kunden. Tools wie Google Analytics liefern Ihnen Einblicke zu Alter, Geschlecht und geografischer Verteilung Ihrer Besucher. Betreiben Sie einen Online-Shop? Dann können Sie auch Ihr Warenwirtschaftssystem nutzen, um wichtige Informationen über Ihre Käufer zu erhalten.
Aber hören Sie nicht bei den demografischen Daten auf. Tauchen Sie tiefer ein und analysieren Sie die psychografischen Merkmale Ihrer Zielgruppe. Was sind ihre Werte, Interessen und Lebensstile? Auch Ihr Team kann wertvolle Einblicke liefern, indem es häufige Kundenfragen und -wünsche teilt.
Verstehen Sie die Probleme, die Ihre Zielgruppe lösen möchte. Warum suchen Menschen nach Ihrem Produkt oder Ihrer Dienstleistung? Ein mittelständisches Unternehmen, das eine CRM-Software benötigt, kämpft vielleicht mit unübersichtlichen Excel-Listen. Ein Privathaushalt, der eine Photovoltaikanlage plant, hat möglicherweise steigende Stromkosten und Klimaschutz im Blick. Je besser Sie diese Probleme verstehen, desto gezielter können Sie Ihre Inhalte darauf ausrichten.
Schauen Sie sich auch das Kaufverhalten genauer an. Wie lange dauert es, bis Ihre Zielgruppe eine Entscheidung trifft? Ein Unternehmen, das 15.000 € pro Jahr für Software ausgibt, wird wahrscheinlich einen mehrwöchigen Prozess mit mehreren Entscheidern durchlaufen. Bei einem Produkt für 49 € hingegen fällt die Entscheidung oft spontan. Überlegen Sie, welche Informationen Ihre Zielgruppe in den verschiedenen Phasen benötigt – von grundlegenden Erklärungen und Vergleichen bis hin zu technischen Details, Preisen und Referenzen.
Erstellen Sie schließlich Personas, die Ihre wichtigsten Kundensegmente repräsentieren. Eine Persona beschreibt eine typische Person aus Ihrer Zielgruppe. Beispiel: „Thomas, 42, Geschäftsführer eines Handwerksbetriebs mit 18 Mitarbeitern, sucht eine digitale Lösung für die Zeiterfassung. Er benötigt eine einfache, sofort einsetzbare Lösung."
Dokumentieren Sie für jede Persona, welche Informationsquellen und Kommunikationskanäle bevorzugt werden. Recherchiert Ihre Zielgruppe hauptsächlich über Google, oder ist LinkedIn eine wichtige Plattform? Solche Erkenntnisse helfen nicht nur beim Relaunch, sondern auch bei der späteren Vermarktung.
Berücksichtigen Sie auch regionale Unterschiede in Deutschland. Ein Unternehmen in Baden-Württemberg könnte besonderen Wert auf Qualität und Präzision legen, während in Berlin eher Innovationskraft geschätzt wird. Auch sprachliche Feinheiten spielen eine Rolle. Manche Begriffe werden regional unterschiedlich verwendet oder verstanden.
Diese Erkenntnisse bilden die Grundlage für den nächsten Schritt: Ihre Marke optimal auf Ihre Zielgruppe auszurichten.
2.2 Passen Sie Ihre Marke an Ihre Zielgruppe an
Nun geht es darum, Ihre Website-Elemente genau auf Ihre Zielgruppe zuzuschneiden. Der Tonfall und die Sprache sind dabei entscheidend. Eine Website für junge Start-ups kann locker und modern formuliert sein, während eine Steuerrechtskanzlei einen professionellen Ton bevorzugt. Vermeiden Sie Fachjargon, wenn Ihre Zielgruppe keine Experten sind. Ein Versicherungsportal für Privatkunden sollte komplexe Themen in einfacher Sprache erklären, während eine B2B-Plattform für Versicherungsmakler Fachbegriffe nutzen kann.
Auch das visuelle Erscheinungsbild muss passen. Farben spielen eine große Rolle: Blau steht für Vertrauen und Seriosität, Grün vermittelt Nachhaltigkeit und Gesundheit, und Orange wirkt energiegeladen und einladend. Die Bildsprache sollte authentisch sein und Menschen zeigen, mit denen sich Ihre Zielgruppe identifizieren kann. Sprechen Sie beispielsweise Handwerksbetriebe an, sollten echte Handwerker in realistischen Arbeitsumgebungen abgebildet werden.
Vergessen Sie nicht, Vertrauenselemente zu integrieren, die für Ihre Zielgruppe wichtig sind. Deutsche Kunden legen großen Wert auf Sicherheit und Datenschutz. Zeigen Sie klar Ihre DSGVO-Konformität, SSL-Verschlüsselung und relevante Zertifizierungen. Für B2B-Kunden könnten ISO-Zertifizierungen, Mitgliedschaften in Branchenverbänden oder TÜV-Siegel entscheidend sein. Im E-Commerce stärken vertrauenswürdige Gütesiegel wie Trusted Shops das Vertrauen Ihrer Käufer erheblich.
3. Planen Sie Ihre Content-Strategie
Ein Website-Relaunch ist die perfekte Gelegenheit, Ihre Inhalte gründlich zu überarbeiten. Viele Websites sammeln über Jahre hinweg Seiten an, die kaum noch gelesen werden, veraltete Informationen enthalten oder eine unübersichtliche Struktur aufweisen. Das Gute daran? Hier steckt enormes Potenzial: Mit gut durchdachten Inhalten können Sie nicht nur die Nutzererfahrung verbessern, sondern auch Ihre Sichtbarkeit in Suchmaschinen erhöhen und das führt letztlich zu mehr Conversions.
Eine erfolgreiche Content-Strategie bedeutet, den vorhandenen Content zu analysieren, neu zu organisieren und gezielt zu ergänzen. Ziel ist es, dass Besucher schnell finden, was sie suchen, und dass Google Ihre Website als relevante Quelle für bestimmte Themen erkennt. Dabei gilt: Schreiben Sie für Menschen, aber strukturieren Sie Ihre Inhalte so, dass auch Suchmaschinen sie optimal verstehen können. Eine klare Informationsarchitektur hilft Nutzern und Suchmaschinen.
3.1 Überprüfen Sie Ihre bestehenden Inhalte
Starten Sie mit einem Content-Audit: Verschaffen Sie sich einen Überblick über alle bestehenden Seiten. Erstellen Sie eine Liste mit URLs, Seitentiteln und wichtigen Kennzahlen. Ergänzen Sie diese Analyse mit den Daten aus Ihrer Performance-Analyse, um ein vollständiges Bild zu erhalten.
Prüfen Sie dabei die SEO-Leistung jeder Seite. Welche Seiten ranken für relevante Keywords? Welche ziehen organischen Traffic an? Tools wie die Google Search Console liefern wertvolle Einblicke, z. B. welche Suchbegriffe Nutzer zu Ihren Seiten führen und wie viele Klicks diese erhalten. Seiten, die regelmäßig Besucher anziehen – etwa 500 monatliche Google-Besucher –, sollten Sie unbedingt behalten. Oft reicht hier eine Aktualisierung aus, anstatt die Seite komplett zu entfernen.
Sortieren Sie Ihre Inhalte in drei Kategorien:
Behalten: Seiten mit gutem Traffic, hoher Verweildauer und niedrigen Absprungraten.
Überarbeiten: Inhalte mit Potenzial, die jedoch veraltet sind oder schwach performen.
Entfernen: Seiten ohne Traffic, Backlinks oder strategischen Nutzen es sei denn, sie sind rechtlich notwendig.
Achten Sie dabei auf Duplicate Content. Haben Sie beispielsweise mehrere Artikel zum selben Thema, wie „E-Mail-Marketing-Tipps“, sollten Sie diese zu einem umfassenden Leitfaden zusammenführen. Das verbessert Ihre Rankings und vermeidet unnötige Wiederholungen.
Ein weiterer wichtiger Punkt: Aktualität. Ein Blogpost aus 2018 über Social-Media-Trends ist heute oft nicht mehr relevant. Aktualisieren Sie solche Inhalte mit neuen Daten oder Entwicklungen, oder entfernen Sie sie, um Ihre Website aktuell und glaubwürdig zu halten. Google honoriert gepflegte Inhalte.
Identifizieren Sie Content-Lücken. Gibt es Themen, die Ihre Zielgruppe interessieren, die aber auf Ihrer Website fehlen? Keyword-Recherche-Tools helfen Ihnen, diese Lücken zu finden. Wenn Sie beispielsweise Photovoltaikanlagen verkaufen, aber keine Seite zu „Förderungen für Solaranlagen in Deutschland“ haben, sollten Sie diesen Content unbedingt erstellen.
Prüfen Sie außerdem die Qualität Ihrer Texte. Bieten sie echten Mehrwert? Beantworten sie die Fragen Ihrer Zielgruppe umfassend? Ein kurzer Artikel zu einem komplexen Thema wird kaum ranken, wenn Ihre Konkurrenz detaillierte und tiefgehende Guides bietet.
Nicht vergessen: 301-Weiterleitungen sind entscheidend, um Linkjuice zu erhalten und 404-Fehler zu vermeiden. Verschieben Sie beispielsweise eine Seite von /produkte/solar.html zu /solaranlagen/, richten Sie eine Weiterleitung ein, damit bestehende Links weiterhin funktionieren.
3.2 Erstellen Sie eine klare Content-Struktur
Nachdem Sie Ihre Inhalte analysiert haben, ist es Zeit, eine klare Struktur aufzubauen. Eine logische Gliederung hilft Nutzern, sich auf Ihrer Website zurechtzufinden, und erleichtert es Google, Ihre Inhalte zu verstehen. Beginnen Sie mit den Hauptkategorien: Welche Themen sind zentral für Ihre Website?
Für einen Online-Shop könnten das Produktkategorien sein, für ein Dienstleistungsunternehmen die angebotenen Services, oder für einen Blog thematische Rubriken. Halten Sie die Hauptnavigation übersichtlich, idealerweise mit maximal sieben Hauptpunkten. Zu viele Einträge verwirren Besucher und schmälern die Bedeutung einzelner Bereiche.
Setzen Sie auf eine flache Hierarchie: Jede Seite sollte mit höchstens drei Klicks von der Startseite aus erreichbar sein. Tief verschachtelte Strukturen frustrieren Nutzer und erschweren es Suchmaschinen, alle Seiten zu durchsuchen.
Auch die URLs spielen eine wichtige Rolle. Verwenden Sie klare und aussagekräftige URLs ohne kryptische Parameter. Eine Adresse wie www.beispiel.de/blog/seo/keyword-recherche ist sofort verständlich. Vermeiden Sie hingegen URLs wie www.beispiel.de/page?id=12345.
Interne Verlinkungen sind ein weiteres Schlüsselelement. Jede Seite sollte durch thematisch verwandte Inhalte verlinkt sein, sodass sie nicht nur über die Hauptnavigation erreichbar ist. Diese Verknüpfungen verbessern nicht nur die Nutzerführung, sondern tragen auch zur SEO-Leistung bei. Eine durchdachte Struktur erleichtert es zudem, zukünftige Optimierungen umzusetzen.
4. Erfüllen Sie die deutschen rechtlichen Anforderungen
Ein erfolgreicher Website-Relaunch in Deutschland erfordert nicht nur technische und inhaltliche Anpassungen, sondern auch die Einhaltung rechtlicher Vorgaben. Die strengen Regelungen der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) und des Telemediengesetzes (TMG) machen es unverzichtbar, rechtliche Anforderungen genau zu beachten. Verstöße können schnell teuer werden: Von Abmahnungen bis hin zu Bußgeldern, die im schlimmsten Fall existenzgefährdend sein können.
Ein Relaunch bietet die perfekte Gelegenheit, alle rechtlichen Aspekte Ihrer Website zu überprüfen und auf den neuesten Stand zu bringen. Es geht nicht nur um die Bereitstellung von Pflichtseiten wie Impressum und Datenschutzerklärung, sondern auch um den richtigen Umgang mit Nutzereinwilligungen, etwa bei Cookies oder Tracking-Tools. Wer hier sorgfältig vorgeht, kann rechtliche Risiken minimieren.
4.1 Aktualisieren Sie die Pflichtseiten
In Deutschland ist ein Impressum gesetzlich vorgeschrieben. Es muss leicht zugänglich, direkt abrufbar und dauerhaft verfügbar sein. In der Praxis bedeutet das meist einen Link im Footer auf jeder Seite. Verwenden Sie klare Bezeichnungen wie „Impressum“, da Begriffe wie „Über uns“ oder „Kontakt“ nicht ausreichen.
Das Impressum muss bestimmte Pflichtangaben enthalten, darunter:
Name und Anschrift des Website-Betreibers
Kontaktdaten wie E-Mail-Adresse und Telefonnummer
Handelsregisternummer und Umsatzsteuer-Identifikationsnummer bei Unternehmen
Zusätzliche Angaben für Online-Shops, z. B. zur Streitschlichtung
Ebenso wichtig ist die Datenschutzerklärung. Sie muss klar und verständlich erläutern, welche personenbezogenen Daten Sie erheben, zu welchem Zweck, auf welcher Rechtsgrundlage und wie lange diese gespeichert werden. Tools wie Google Analytics, Facebook Pixel oder Newsletter-Dienste müssen explizit erwähnt werden, einschließlich Informationen über mögliche Datenübermittlungen in Länder außerhalb der EU.
Die Datenschutzerklärung sollte auch die Rechte der Betroffenen aufführen, darunter:
Auskunftsrecht
Recht auf Berichtigung und Löschung
Recht auf Einschränkung der Verarbeitung
Recht auf Datenübertragbarkeit
Widerspruchsrecht
Vergessen Sie nicht, Ihre Kontaktdaten und – falls erforderlich – die Ihres Datenschutzbeauftragten anzugeben. Unternehmen mit mehr als 20 Mitarbeitern, die regelmäßig personenbezogene Daten verarbeiten, sind zur Bestellung eines Datenschutzbeauftragten verpflichtet.
Achten Sie darauf, Ihre Datenschutzerklärung regelmäßig zu aktualisieren, insbesondere wenn neue Tools wie ein CRM-System oder ein Chatbot integriert werden. Generatoren können als Grundlage dienen, aber individuelle Anpassungen sind entscheidend, da Standardtexte selten alle Anforderungen abdecken.
Ein weiterer wichtiger Punkt ist der Cookie-Banner. Seit dem „Planet49“-Urteil des Bundesgerichtshofs vom 28.05.2020 ist klar, dass Nutzer aktiv in die Verwendung von Cookies einwilligen müssen. Vorab angekreuzte Kästchen oder ein einfacher „OK“-Button reichen nicht aus. Der Cookie-Banner muss Nutzern eine echte Wahlmöglichkeit bieten, einschließlich der Option, alle nicht notwendigen Cookies abzulehnen.
Technisch notwendige Cookies, wie solche für Warenkörbe oder Login-Daten, dürfen ohne Einwilligung gesetzt werden. Cookies für Marketing oder Tracking hingegen dürfen erst nach ausdrücklicher Zustimmung aktiviert werden. Der Banner sollte die verschiedenen Cookie-Kategorien klar auflisten und detaillierte Informationen zu jedem Cookie bereitstellen.
4.2 Richten Sie ein Consent-Management ein
Neben der Überprüfung der Pflichtseiten ist ein effektives Consent-Management unerlässlich. Die DSGVO fordert, dass Sie jederzeit nachweisen können, wann und wofür ein Nutzer seine Einwilligung erteilt hat. Hier kommen Consent-Management-Plattformen (CMP) ins Spiel, die diesen Prozess automatisieren.
Eine CMP protokolliert, welche Nutzer wann welchen Cookies zugestimmt oder diese abgelehnt haben. Diese Daten werden in der Regel anonymisiert oder pseudonymisiert gespeichert, um den Datenschutz zu wahren. Im Falle einer Prüfung durch Behörden können Sie so belegen, dass Sie die gesetzlichen Vorgaben eingehalten haben.
Achten Sie bei der Auswahl einer CMP darauf, dass Cookies erst nach der Einwilligung des Nutzers geladen werden. Viele kostenlose Cookie-Banner-Plugins erfüllen diese Anforderung nicht vollständig. Zudem muss der Banner Nutzern die Möglichkeit bieten, zwischen verschiedenen Cookie-Kategorien wie „Notwendig“, „Funktional“, „Statistik“ und „Marketing“ zu wählen. Eine Alles-oder-Nichts-Lösung genügt nicht.
Die Plattform sollte auch eine Übersicht bereitstellen, in der Nutzer jederzeit einsehen können, welche Cookies aktiv sind, und ihre Einwilligungen nachträglich ändern können. Diese Übersicht sollte prominent in der Datenschutzerklärung und im Footer Ihrer Website verlinkt sein.
Vergessen Sie nicht, auch Third-Party-Tools wie Google Analytics, Hotjar, Facebook Pixel oder LinkedIn Insight Tag in das Consent-Management einzubinden. Solche Dienste dürfen erst nach ausdrücklicher Zustimmung des Nutzers aktiviert werden. Ein durchdachtes Consent-Management ist somit nicht nur eine rechtliche Notwendigkeit, sondern auch ein wichtiger Schritt für mehr Transparenz und Vertrauen bei Ihren Nutzern.
5. Fokus auf Benutzererfahrung und Conversion-Design
Nachdem die rechtlichen Grundlagen Ihrer Website gesichert sind, kommt es auf das Wesentliche an: eine Website zu gestalten, die nicht nur Besucher anzieht, sondern sie auch in Kunden verwandelt. Selbst die technisch ausgereifteste Seite bleibt wirkungslos, wenn sie keine klare Navigation und überzeugende Conversion-Elemente bietet.
User Experience (UX) und Conversion-Design gehen dabei Hand in Hand. Eine intuitive Navigation und ein gut durchdachtes Layout sorgen dafür, dass sich Besucher auf Ihrer Seite wohlfühlen und länger verweilen. Gleichzeitig helfen gezielte Conversion-Elemente dabei, aus Interessenten aktive Kunden zu machen. Die Kunst liegt darin, diese beiden Aspekte so zu verbinden, dass Ihre Website sowohl benutzerfreundlich als auch geschäftlich effektiv ist.
5.1 Navigation und Layout optimieren
Die Navigation ist das Rückgrat jeder Website. Können Besucher nicht innerhalb weniger Sekunden erkennen, wo sie die gewünschten Informationen finden, verlassen sie die Seite oft sofort wieder. Eine klare, logische Menüstruktur ist daher unverzichtbar. Halten Sie die Anzahl der Hauptmenüpunkte überschaubar, da das menschliche Kurzzeitgedächtnis nur begrenzt viele Informationen gleichzeitig verarbeiten kann. Jeder Menüpunkt sollte eindeutig und selbsterklärend sein. Statt kreativer, aber unklarer Namen ist es besser, Begriffe wie „Über uns“ oder „Leistungen“ zu verwenden.
Dropdown-Menüs können bei umfangreicheren Seiten sinnvoll sein, sollten jedoch nicht zu tief verschachtelt sein, um die Übersichtlichkeit zu wahren.
Auch das Layout spielt eine entscheidende Rolle. Eine klare visuelle Hierarchie lenkt den Blick der Nutzer auf die wichtigsten Inhalte. Viele Menschen scannen Webseiten nach bestimmten Mustern, wie dem F- oder Z-Muster. Platzieren Sie daher zentrale Informationen und Call-to-Actions prominent und nutzen Sie Überschriften in unterschiedlichen Größen, um Inhalte besser zu strukturieren. Die wichtigsten Inhalte sollten direkt im sichtbaren Bereich („above the fold“) erscheinen, damit Nutzer nicht erst scrollen müssen.

Weißraum ist ein oft unterschätztes Design-Element, das die Lesbarkeit verbessert und die Aufmerksamkeit auf das Wesentliche lenkt. Statt jeden Zentimeter mit Inhalten zu füllen, schaffen großzügige Abstände zwischen Texten und Elementen ein aufgeräumtes, professionelles Erscheinungsbild. Dies reduziert die kognitive Belastung der Nutzer und sorgt für ein angenehmes Erlebnis.
Angesichts der hohen Nutzung mobiler Geräte in Deutschland muss Ihre Website auf Smartphones, Tablets und Desktops gleichermaßen gut funktionieren. Das bedeutet, dass Layouts flexibel anpassbar sein sollten, Schaltflächen groß genug für die Fingerbedienung gestaltet werden und Texte ohne Zoomen lesbar bleiben. Auch schnelle Ladezeiten bei mobilen Verbindungen sind ein Muss. Testen Sie Ihre Navigation daher auf allen Geräten und achten Sie darauf, dass Touch-Elemente mindestens 44 × 44 Pixel groß sind, um versehentliche Klicks zu vermeiden.
Die Suchfunktion wird häufig unterschätzt, ist aber ein entscheidendes Werkzeug, um Nutzern den schnellen Zugang zu gewünschten Inhalten zu ermöglichen. Platzieren Sie das Suchfeld an einer gut sichtbaren Stelle, idealerweise rechts oben im Header, und statten Sie es mit Funktionen wie Autovervollständigung und Suchvorschlägen aus.
Zusätzlich können Breadcrumbs die Orientierung erleichtern, insbesondere bei größeren Websites. Sie bieten nicht nur den Nutzern eine bessere Übersicht, sondern verbessern auch die interne Verlinkung und die Sichtbarkeit in Suchmaschinen.
Eine optimierte Navigation ist die Grundlage – der nächste Schritt ist, die Besucher gezielt zu Aktionen zu bewegen.
5.2 Conversion-Elemente gezielt einsetzen
Nachdem Sie die Benutzererfahrung verbessert haben, ist es an der Zeit, Besucher mit klaren Handlungsaufforderungen (Call-to-Actions, CTAs) zu Conversions zu führen. Ein effektiver CTA ist mehr als nur ein Button – er gibt den Nutzern eine klare Richtung und zeigt, was als Nächstes zu tun ist.
Gute CTAs sind konkret und handlungsorientiert. Statt allgemeiner Formulierungen wie „Mehr erfahren“ sollten Sie präzisere Aufforderungen verwenden, die den Nutzen für den Besucher hervorheben, wie zum Beispiel „Jetzt kostenloses Erstgespräch vereinbaren“ oder „In 2 Minuten Ihr Angebot berechnen“. Der Text sollte dabei eine gewisse Dringlichkeit vermitteln, ohne aufdringlich zu wirken. Auch das Design spielt eine Rolle: Die Farbe des CTA-Buttons sollte sich klar vom restlichen Design abheben, um die Aufmerksamkeit sofort auf sich zu ziehen.
Platzieren Sie den ersten CTA im sichtbaren Bereich und verteilen Sie weitere strategisch auf längeren Seiten. Achten Sie darauf, dass pro Seite ein primärer CTA im Fokus steht, um Verwirrung zu vermeiden.
Vertrauenssignale sind ein weiterer wichtiger Faktor, um Zweifel auszuräumen und Glaubwürdigkeit zu stärken. Zertifizierungen, Gütesiegel und Auszeichnungen wie ein TÜV-Siegel oder ISO-Zertifikate sollten an prominenter Stelle auf Ihrer Website sichtbar sein. Auch Mitgliedschaften in Branchenverbänden oder Partnerschaften mit bekannten Unternehmen können dazu beitragen, das Vertrauen der Nutzer zu gewinnen.
Mit einer Kombination aus optimierter Navigation, durchdachtem Layout und gezielten Conversion-Elementen schaffen Sie eine Website, die nicht nur überzeugt, sondern auch Ergebnisse liefert.
6. Die richtige technische Grundlage wählen
Eine Website kann nur dann ihr Potenzial ausschöpfen, wenn nicht nur die Inhalte und das Design überzeugen, sondern auch die technische Basis stimmt. Aspekte wie Geschwindigkeit, Sicherheit und Skalierbarkeit hängen direkt von der Wahl des Content-Management-Systems (CMS) und der Hosting-Lösung ab. Besonders in Deutschland spielen Datenschutz und Serverstandorte innerhalb der EU eine zentrale Rolle. Da solche Entscheidungen oft langfristige Auswirkungen haben, ist es wichtig, sorgfältig vorzugehen.
Hier erfahren Sie, wie Sie das passende CMS finden und eine Hosting-Lösung auswählen, die genau zu Ihren Anforderungen passt.
6.1 CMS und Hosting auswählen
Die Wahl des CMS richtet sich nach den individuellen Bedürfnissen Ihrer Website. WordPress ist eine der beliebtesten Optionen, da es durch zahlreiche Plugins und Themes vielseitig einsetzbar ist. Für deutsche Unternehmen bietet es zusätzlich den Vorteil einer starken deutschsprachigen Community, wodurch auch weniger technikaffine Teams Inhalte leicht pflegen können. Allerdings kann eine übermäßige Nutzung von Plugins die Sicherheit gefährden und die Performance beeinträchtigen.
Für komplexere Anforderungen oder kanalübergreifende Inhalte bieten sich Headless-CMS-Lösungen wie Contentful, Strapi oder Sanity an. Diese sind flexibler, setzen aber technisches Know-how und ein höheres Budget voraus.
Im Bereich E-Commerce sind spezialisierte Systeme wie Shopware oder WooCommerce (eine Erweiterung von WordPress) besonders geeignet. Diese Lösungen bringen bereits alle wichtigen Shop-Funktionen mit und sind auf Online-Verkäufe optimiert.
Beim Hosting sollten Sie den Serverstandort im Blick haben. Server in Deutschland sind nicht nur DSGVO-konform, sondern sorgen auch für schnellere Ladezeiten für deutsche Nutzer.
Abhängig von Ihrem Traffic-Volumen und den technischen Ressourcen stehen verschiedene Hosting-Optionen zur Verfügung. Wir nutzen für WordPress-Projekte beispielsweise sehr gerne Hostinger, da hier Managed-WordPress-Funktionen (wie automatische Updates und Caching) bereits integriert sind, ohne dass das Budget gesprengt wird. Generell unterscheiden wir drei Kategorien:
Shared Hosting: Kostengünstig, aber Sie teilen sich Ressourcen mit anderen Websites.
Virtual Private Server (VPS): Mehr Kontrolle und garantierte Ressourcen, erfordert jedoch technisches Know-how.
Managed Hosting: Hier übernimmt der Anbieter die technische Betreuung. Das ist bequem, aber auch teurer.
Zusätzliche Kriterien wie automatische Backups, eine hohe Verfügbarkeit (Uptime) und aktuelle Software-Versionen (z. B. PHP 8.x) sind entscheidend. Auch ein schneller deutschsprachiger Support kann im Ernstfall Gold wert sein.
6.2 Wichtige technische Features einbinden
Sobald CMS und Hosting stehen, sollten Sie weitere technische Features implementieren. Ein SSL-Zertifikat ist unverzichtbar. Es verschlüsselt die Datenübertragung, verbessert das Google-Ranking und sorgt dafür, dass Browser Ihre Website nicht als „unsicher“ markieren. Viele Hosting-Anbieter bieten kostenfreie, automatisch erneuerbare SSL-Zertifikate an.
Die URL-Struktur sollte von Anfang an klar und durchdacht sein. Sprechende URLs, die den Inhalt widerspiegeln, sind sinnvoll – etwa www.ihre-domain.de/leistungen/webdesign statt www.ihre-domain.de/seite?id=123. Vermeiden Sie Umlaute und setzen Sie stattdessen auf Umschreibungen wie ae, oe und ue. Halten Sie die URLs kurz und verzichten Sie auf unnötige Parameter.
Eine XML-Sitemap hilft Suchmaschinen, alle Seiten Ihrer Website zu finden und zu indexieren. Diese sollte automatisch generiert und regelmäßig aktualisiert werden. Tools wie Yoast SEO oder Rank Math übernehmen diese Aufgabe bei WordPress. Wichtig: Die Sitemap sollte nur relevante und indexierbare Seiten enthalten.
Caching ist ein weiterer Schlüssel für schnelle Ladezeiten. Es speichert statische Versionen Ihrer Seiten und reduziert so die Ladezeit. Dazu gehören:
Browser-Caching
Serverseitiges Caching
Content Delivery Networks (CDN), die Inhalte über Server weltweit ausliefern.
Für WordPress gibt es zahlreiche Plugins, die umfassende Caching-Funktionen bieten. Viele Managed-Hosting-Anbieter integrieren serverseitiges Caching bereits in ihre Pakete.
Ein CDN wie Cloudflare verbessert die Performance, indem statische Inhalte (etwa Bilder oder CSS-Dateien) von Servern bereitgestellt werden, die geografisch näher am Nutzer liegen. Besonders bei größeren Mediendateien können so Ladezeiten verkürzt werden, auch wenn der Effekt bei einer rein deutschen Zielgruppe meist weniger stark ausfällt.
Mit diesen Maßnahmen schaffen Sie eine stabile technische Grundlage, die Ihre Website leistungsfähig und zukunftssicher macht.
7. On-Page-SEO optimieren
Dieser Abschnitt baut auf den technischen Grundlagen und der Content-Strategie aus den vorherigen Kapiteln auf und widmet sich der Suchmaschinenoptimierung. Ein Website-Relaunch bietet die perfekte Gelegenheit, bestehende SEO-Standards zu aktualisieren und dabei hart erarbeitete Rankings zu schützen. Fehlerhafte Umsetzungen können jedoch dazu führen, dass erfolgreiche Inhalte und wertvolle Backlinks an Wirkung verlieren – was wiederum erhebliche Traffic-Verluste nach sich ziehen kann.
Die Umsetzung der On-Page-SEO während eines Relaunches erfordert besondere Aufmerksamkeit. Eines der häufigsten Probleme sind falsch implementierte Weiterleitungen, die zu 404-Fehlern führen und die SEO-Leistung langfristig beeinträchtigen. Neben der technischen Optimierung sind eine durchdachte Content- und Keyword-Strategie sowie die Optimierung von URLs, Meta-Daten und internen Verlinkungen entscheidend. Im Folgenden erfahren Sie, wie Sie diese Aspekte gezielt anpassen können, um Ihre SEO-Ziele zu erreichen.
7.1 Zentrale SEO-Elemente optimieren
Die URL-Struktur ist eine der Grundsäulen der On-Page-Optimierung. URLs sollten klar, prägnant und informativ sein. Verwenden Sie relevante Keywords und trennen Sie Wörter mit Bindestrichen. Außerdem sollte die URL die hierarchische Struktur Ihrer Website widerspiegeln. Ein Beispiel: www.ihre-domain.de/webdesign/responsive-design ist deutlich besser als www.ihre-domain.de/seite?id=456&cat=web.
Meta-Titel und Meta-Descriptions spielen eine entscheidende Rolle für die Klickrate in den Suchergebnissen. Beide sollten präzise formuliert sein, relevante Keywords enthalten und den Inhalt der Seite korrekt wiedergeben. Falls Ihre bisherigen Meta-Daten nicht optimal waren, sind sie dennoch besser als leere Felder. Nutzen Sie den Relaunch, um diese Elemente zu überarbeiten und die Klickrate aus den Suchmaschinen zu steigern.
Eine klare Überschriftenstruktur ist ebenfalls essenziell. Mindestens die H1- bis H3-Tags sollten korrekt verwendet werden. Eine saubere Hierarchie hilft Suchmaschinen, den Inhalt Ihrer Seiten besser zu verstehen und einzuordnen.
Interne Verlinkungen sind ein weiterer wichtiger Baustein der On-Page-Optimierung. Sie zeigen Google die Struktur Ihrer Website und stärken wichtige Content-Hubs sowie Kategorien. Änderungen an der Navigation können jedoch dazu führen, dass bedeutende Seiten an Sichtbarkeit und Traffic verlieren.
Vor dem Relaunch sollten alle internen Links überprüft werden. Sie müssen korrekt funktionieren und logisch aufgebaut sein, um sowohl die Nutzererfahrung als auch die interne Linkpower zu verbessern. Aktualisieren Sie interne Links so, dass sie direkt auf die richtige Seite verweisen. Weiterleitungen sollten, wenn möglich, vermieden werden. Eine vollständige Liste aller internen und externen Links hilft, Weiterleitungen gezielt zu planen.
Die Content- und Keyword-Strategie ist ein weiterer Kernaspekt. Definieren Sie für jede URL relevante Keywords und optimieren Sie die Inhalte entsprechend. Überlegen Sie, welche Begriffe für Ihre Zielgruppe wichtig sind, und integrieren Sie diese natürlich in Ihre Texte.
7.2 Bestehende Rankings schützen
Nachdem die zentralen SEO-Elemente optimiert wurden, ist es wichtig, bestehende Rankings zu sichern. Änderungen an URLs ohne entsprechende Maßnahmen können dazu führen, dass Ihre Sichtbarkeit und wertvolle Backlinks verloren gehen.
Eine vollständige URL-Mapping-Liste ist hierbei unverzichtbar. Diese Liste ordnet jede alte URL einer neuen URL zu und bildet die Basis für Ihre Weiterleitungsstrategie. Vergessen Sie dabei nicht Unterseiten, die möglicherweise nicht mehr sichtbar sind, aber noch über externe Links erreichbar waren.
301-Weiterleitungen sind das effektivste Mittel, um Rankings zu erhalten. Sie zeigen Suchmaschinen an, dass eine Seite dauerhaft umgezogen ist, und übertragen den Großteil der SEO-Werte auf die neue URL. Falsch implementierte oder fehlende Weiterleitungen verursachen 404-Fehler, die sowohl die Nutzererfahrung als auch Ihre SEO-Leistung massiv beeinträchtigen.
Die Weiterleitungen sollten idealerweise auf Server-Ebene implementiert werden, beispielsweise über die .htaccess-Datei bei Apache-Servern oder entsprechende Konfigurationsdateien bei anderen Systemen. Vermeiden Sie Weiterleitungen über JavaScript oder Meta-Refresh, da diese von Suchmaschinen nicht optimal interpretiert werden.
Testen Sie alle 301-Weiterleitungen gründlich mit Tools wie Screaming Frog SEO Spider, um Redirect-Ketten zu vermeiden. Jede Weiterleitung sollte direkt zur Zielseite führen, um Ladezeiten zu optimieren und das Crawl-Budget zu schonen.
Auch Seiten, die nicht mehr benötigt werden, sollten berücksichtigt werden. Falls keine gleichwertige Ersatzseite vorhanden ist, leiten Sie die alte URL auf eine thematisch nahegelegene Seite weiter. Vermeiden Sie es, URLs ins Leere laufen zu lassen.
Dokumentieren Sie alle Weiterleitungen sorgfältig und bewahren Sie die Mapping-Liste auf. Diese wird in den Wochen nach dem Relaunch hilfreich sein, um auftretende Probleme schnell zu identifizieren und zu beheben.
8. Off-Page-SEO und Sichtbarkeit erhalten
Während sich die On-Page-Optimierung auf die internen Aspekte Ihrer Website konzentriert, dreht sich beim Off-Page-SEO alles um externe Faktoren, vor allem um Backlinks und die Autorität Ihrer Domain. Ein Website-Relaunch birgt die Gefahr, dass diese externen Signale durch veraltete URLs beeinträchtigt werden. Backlinks, die über Jahre aufgebaut wurden, könnten an Wert verlieren, wenn sie ins Leere führen.
Das Problem: Externe Links liegen nicht in Ihrer direkten Kontrolle. Andere Websites verlinken weiterhin auf alte URLs, und diese Links müssen auch nach dem Relaunch funktionieren. Jeder verlorene Backlink hat Folgen: weniger Traffic, ein Rückgang der Domain-Autorität und ein schlechteres Vertrauen seitens der Suchmaschinen. Off-Page-SEO ergänzt daher die Maßnahmen, die Sie auf der Seite selbst umsetzen, um Ihre gesamte SEO-Strategie zu stärken.
8.1 Backlinks und Domain-Metriken überwachen
Nach der Optimierung Ihrer On-Page-SEO ist es ebenso entscheidend, Ihre externe Linkstruktur zu sichern. Mit der Google Search Console können Sie ein vollständiges Backlink-Profil erstellen. Unter „Links“ finden Sie eine Übersicht über alle Websites, die auf Ihre Domain verweisen, sowie die am häufigsten verlinkten Seiten.
Exportieren Sie diese Daten und erstellen Sie eine Liste aller URLs mit externen Backlinks. Diese Liste bildet die Grundlage für Ihre Weiterleitungsstrategie. Besonders wichtig sind Seiten mit hochwertigen Backlinks von vertrauenswürdigen Domains. Ein Link von einem angesehenen Branchenportal oder einer Fachpublikation hat deutlich mehr Gewicht als zahlreiche Links von weniger relevanten Quellen.
Priorisieren Sie Qualität und Relevanz: Ein einzelner Link von einer renommierten Branchenseite ist oft wertvoller als viele Links von unbekannten Verzeichnissen. Achten Sie auf Links von Websites mit hoher Domain-Autorität, thematischer Nähe und organischem Traffic. Diese Links sollten durch korrekte Weiterleitungen geschützt werden.
Dokumentieren Sie Ihre Backlinks: Notieren Sie für jede wichtige URL die Anzahl, Qualität und Relevanz der Backlinks. Diese Informationen helfen Ihnen, fundierte Entscheidungen zu treffen, wenn Sie Seiten zusammenführen oder entfernen.
Nach dem Relaunch sollten Sie die Backlink-Daten regelmäßig überwachen. In den ersten Wochen lohnt es sich, täglich die Google Search Console auf Fehlerberichte zu prüfen. Unter „Abdeckung“ und „Crawling-Fehler“ sehen Sie, ob Suchmaschinen auf 404-Fehler stoßen. Jeder dieser Fehler könnte auf einen verlorenen Backlink hinweisen.
Ein weiterer wichtiger Indikator ist die Domain-Autorität. Auch wenn Google keine offizielle Domain-Autorität veröffentlicht, können Sie Tools nutzen, die Kennzahlen wie das Domain Rating bereitstellen. Ein plötzlicher Rückgang nach dem Relaunch könnte darauf hindeuten, dass Backlinks nicht mehr wirken.
301-Weiterleitungen nutzen: Führen wichtige Backlinks auf nicht mehr existierende URLs, leiten Sie diese per 301-Weiterleitung um. Falls keine direkte Alternative vorhanden ist, leiten Sie auf eine übergeordnete Kategorie oder einen verwandten Inhalt weiter. Vermeiden Sie es, wertvolle Links auf die Startseite umzuleiten, es sei denn, es gibt keine bessere Option.
Linkgeber kontaktieren: Für hochwertige Links – etwa von Partnerseiten, Medien oder Branchenverzeichnissen – lohnt es sich, die Verantwortlichen direkt anzuschreiben. Eine freundliche E-Mail mit der Bitte, den Link auf die neue URL zu aktualisieren, kann helfen, den vollen SEO-Wert zu erhalten.
Neue Backlinks und Social Signals im Blick behalten
Nach dem Relaunch sollten Sie auch neue Backlinks im Auge behalten. Die Google Search Console aktualisiert ihre Daten regelmäßig, sodass Sie sehen können, ob Ihre neue Website weiterhin Links anzieht. Ein gesundes Wachstum der Backlinks zeigt, dass Ihre Inhalte relevant bleiben und der Relaunch erfolgreich war.
Erstellen Sie einen Überwachungsplan für die ersten drei Monate nach dem Relaunch. Wöchentliche Kontrollen der wichtigsten Metriken, wie indexierte Seiten, Backlink-Entwicklung, Crawling-Fehler und organischer Traffic, helfen Ihnen, frühzeitig Probleme zu erkennen und gegenzusteuern, bevor sie sich negativ auf Ihre Rankings auswirken.
Vergessen Sie nicht, auch Ihre Social Signals zu aktualisieren. Obwohl ihr Einfluss auf SEO umstritten ist, können Social-Media-Verlinkungen die Sichtbarkeit und den Traffic Ihrer Inhalte steigern. Passen Sie alle Links in Social-Media-Profilen, E-Mail-Signaturen und anderen externen Quellen an, die Sie direkt kontrollieren können. So tragen Sie dazu bei, die Reichweite Ihrer Website weiter auszubauen.
9. Geschwindigkeit und Core Web Vitals verbessern
Die Ladegeschwindigkeit einer Website ist entscheidend dafür, ob Besucher bleiben oder abspringen. Laut einer Umfrage aus dem Jahr 2020 gaben 88,6 % der Befragten an, dass langsame Ladezeiten der Hauptgrund sind, eine Website zu verlassen. Noch deutlicher: 25 % der Nutzer verlassen eine Seite, wenn sie länger als vier Sekunden zum Laden benötigt. Jede zusätzliche Sekunde Verzögerung kann die Kundenzufriedenheit um 16 % senken.
Nach einem Website-Relaunch besteht das Risiko, dass neue Designs die Performance negativ beeinflussen. Google hat mit den Core Web Vitals klare Messgrößen eingeführt, die Aspekte wie Ladezeit, Interaktivität und visuelle Stabilität bewerten. Diese Metriken sind nicht nur für die Nutzererfahrung entscheidend, sondern beeinflussen auch direkt das mobile Ranking.
Die Core Web Vitals sind Teil der „Page Experience“-Signale, die Google zusammen mit über 200 weiteren Faktoren zur Bewertung von Websites heranzieht. Jede URL wird einzeln bewertet, und die Ergebnisse fließen in das Ranking ein. Um bei einem Relaunch erfolgreich zu sein, sollten Sie die Optimierung der Core Web Vitals in den Vordergrund stellen. Das verbessert nicht nur die Nutzererfahrung, sondern hilft auch, SEO-Rankings zu sichern oder zu verbessern und die Conversion-Rate zu steigern. Eine schnelle, nutzerfreundliche Website ist ein zentraler Erfolgsfaktor.
9.1 Seitengeschwindigkeit erhöhen
Die Ladegeschwindigkeit wird von verschiedenen Faktoren beeinflusst, wie der Bildgröße, der Effizienz des Codes und der Serverleistung. Eine Ladezeit von unter drei Sekunden gilt als schnell. Um dieses Ziel zu erreichen, können Sie an mehreren Stellschrauben drehen:
Bilder optimieren: Verwenden Sie moderne Formate wie WebP oder Avif, die bei gleicher Qualität deutlich kleinere Dateien erzeugen. Passen Sie die Bildgrößen an die tatsächliche Anzeige an – ein Bild, das nur 400 Pixel breit dargestellt wird, sollte nicht in 2.000 Pixeln geladen werden. Lazy Loading hilft, Bilder unterhalb des sichtbaren Bereichs erst bei Bedarf zu laden. Für wichtige Bilder, insbesondere das Element für den Largest Contentful Paint (LCP), empfiehlt sich Preloading.
Code optimieren: Entfernen Sie unnötige Leerzeichen, Kommentare und nicht genutzten Code aus JavaScript und CSS. Kritische CSS-Styles können inline im HTML-Kopf eingebunden werden, während weniger wichtige Styles asynchron nachgeladen werden.
Serverleistung verbessern: Ein leistungsstarker Hosting-Anbieter ist die Basis für eine schnelle Website. Caching-Strategien reduzieren Ladezeiten für wiederkehrende Besucher. Ein Content Delivery Network (CDN) verteilt Inhalte auf Server weltweit und sorgt für kürzere Ladezeiten. Textbasierte Ressourcen wie HTML, CSS und JavaScript können mit GZIP oder Brotli komprimiert werden, um die Übertragungsgröße zu minimieren.
9.2 Core Web Vitals-Metriken überwachen
Nach der Optimierung der Seitengeschwindigkeit sollten Sie überprüfen, ob sich die Maßnahmen in den Core Web Vitals widerspiegeln. Diese setzen sich aus drei Hauptmetriken zusammen:
Largest Contentful Paint (LCP): Misst die Zeit, bis das größte sichtbare Element im Viewport geladen ist. Zielwert: unter 2,5 Sekunden.
Interaction to Next Paint (INP): Bewertet die Reaktionszeit auf Nutzerinteraktionen.
Cumulative Layout Shift (CLS): Erfasst Layoutverschiebungen während des Ladens, die zu versehentlichen Klicks führen können.
Diese Metriken basieren auf realen Nutzerdaten und zeigen, wie Ihre Website in der Praxis performt.
Regelmäßige Überprüfung: Tools wie Google Lighthouse liefern detaillierte Analysen zur Performance. Der Chrome User Experience Report (CrUX) bietet historische Daten, um Verschlechterungen frühzeitig zu erkennen. In der Google Search Console können Sie im Bereich „Core Web Vitals“ Warnungen oder Fehler für Ihre URLs einsehen.
Real User Monitoring (RUM): Daten aus Tools wie Lighthouse sind hilfreich, aber nicht vollständig repräsentativ. Mit Real User Monitoring sammeln Sie Daten von echten Nutzern über verschiedene Geräte, Verbindungen und Standorte.
Performance-Budgets: Setzen Sie konkrete Ziele, etwa einen LCP von unter 2,5 Sekunden, und überwachen Sie diese regelmäßig. Segmentieren Sie Daten nach Besuchergruppen und Seitentypen, um gezielt Schwachstellen zu beheben. Besonders in den ersten Wochen nach dem Relaunch sollten die Core Web Vitals täglich überprüft werden, um mögliche Probleme frühzeitig zu erkennen.
Eine schnelle Website mit guten Core Web Vitals erfordert kontinuierliche Pflege. Neue Inhalte, zusätzliche Funktionen oder externe Skripte können die Performance beeinträchtigen, weshalb regelmäßige Überwachung und Anpassung unverzichtbar sind.
10. Tracking und Analytics einrichten
Ohne ein funktionierendes Tracking bleibt der Erfolg eines Relaunches im Verborgenen. Deshalb sollte das Tracking-System bereits vor dem Go-Live vollständig eingerichtet sein, um von Anfang an aussagekräftige Daten zu sammeln. Ohne präzise Zahlen können Sie weder den Erfolg Ihrer Investition bewerten noch gezielt Verbesserungen vornehmen.
Die Grundlage für effektives Tracking ist eine klare Definition Ihrer Ziele und KPIs. Überlegen Sie vorab, was Sie mit dem Relaunch erreichen möchten (zum Beispiel eine höhere Conversion-Rate, eine geringere Absprungrate, längere Verweildauer oder mehr Website-Traffic). Je nach Plattform – ob E-Commerce oder Informationsseite – werden unterschiedliche Kennzahlen im Fokus stehen.
Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Einhaltung der Datenschutzbestimmungen. Laut DSGVO dürfen nicht essentielle Tracking-Technologien nur mit der ausdrücklichen Zustimmung der Nutzer eingesetzt werden. Im Folgenden erfahren Sie, wie Sie mit präzisem Event-Tracking und der Anbindung von Werbeplattformen relevante Daten sammeln können.
10.1 Analytics-Tools konfigurieren
Ein leistungsfähiges Analytics-System bildet die Basis für die Analyse von Nutzerinteraktionen. Die Auswahl des passenden Tools sollte sich nach Ihren Zielen richten. Google Analytics 4 (GA4) ist aktuell eine der gängigsten Lösungen und ermöglicht eine detaillierte, ereignisbasierte Erfassung des Nutzerverhaltens.
Um aussagekräftige Daten zu erhalten, sollten Sie folgende Punkte beachten:
Event-Tracking und Conversion-Ziele einrichten: In GA4 werden Nutzeraktionen als Events erfasst. Definieren Sie benutzerdefinierte Events für wichtige Interaktionen wie Klicks auf Call-to-Action-Buttons, Downloads, Videoabspielungen oder das Ausfüllen von Formularen. Markieren Sie relevante Events als Conversions, beispielsweise Käufe, Newsletter-Anmeldungen oder Kontaktanfragen. Nutzen Sie Funnels, um Engpässe im Conversion-Prozess zu identifizieren.
E-Commerce-Tracking aktivieren: Für Online-Shops bietet das E-Commerce-Tracking detaillierte Einblicke in Produktansichten, Warenkorbaktionen, Checkout-Schritte und abgeschlossene Käufe. Diese Daten helfen Ihnen, Umsatz und Bestellwerte besser zu analysieren.
Segmentierung nutzen: Erstellen Sie Segmente, um verschiedene Nutzergruppen zu analysieren, etwa neue und wiederkehrende Besucher, mobile und Desktop-Nutzer oder Traffic aus unterschiedlichen Quellen.
Dashboards und Berichte anpassen: Individualisieren Sie Ihre GA4-Berichte mit Dashboards, die Ihre wichtigsten KPIs übersichtlich darstellen. Automatisierte Berichte, die regelmäßig per E-Mail versendet werden, erleichtern die kontinuierliche Überwachung.
Historische Daten sichern: Exportieren Sie Daten aus Ihrem bisherigen System, um die Performance vor und nach dem Relaunch vergleichen zu können.
10.2 Werbeplattformen anbinden
Für bezahlte Werbung ist die korrekte Integration von Tracking-Pixeln essenziell. Nur so können Sie den Erfolg Ihrer Kampagnen messen und sicherstellen, dass Werbealgorithmen Ihre Anzeigen optimal ausspielen.
Google Ads Conversion-Tracking: Verknüpfen Sie Ihr Google Ads-Konto mit GA4, um Conversions direkt zu importieren, oder setzen Sie alternativ das Google Ads Conversion-Tag auf Ihrer Website ein. Definieren Sie für jede wichtige Aktion – wie "Kauf abgeschlossen" oder "Kontaktformular abgeschickt" – eine Conversion und weisen Sie, wenn möglich, einen spezifischen Wert zu.
Meta Pixel (Facebook & Instagram): Installieren Sie den Meta Pixel, um Conversions aus Facebook- und Instagram-Anzeigen zu messen. Neben Standard-Events wie Seitenaufrufen sollten Sie benutzerdefinierte Conversions für Ihre Ziele einrichten. Ergänzen Sie dies durch die Conversions API, die Daten direkt von Ihrem Server an Meta überträgt, um Tracking-Blockern oder Cookie-Einschränkungen entgegenzuwirken.
LinkedIn Insight Tag: Für B2B-Unternehmen ermöglicht das LinkedIn Insight Tag Conversion-Tracking und Retargeting. Zudem können Sie demografische Daten Ihrer Website-Besucher analysieren, um beispielsweise Branchen oder Unternehmensgrößen zu identifizieren.
Remarketing-Listen erstellen: Nutzen Sie die gesammelten Pixel-Daten, um Remarketing-Listen für zielgerichtete Kampagnen aufzubauen.
11. Testen und schrittweise Freischalten
Ein Website-Relaunch ohne gründliche Tests kann schnell in einem Desaster enden. Technische Fehler, Darstellungsprobleme oder nicht funktionierende Features können den Erfolg gefährden. Deshalb ist eine umfassende Testphase vor dem Go-Live ein absolutes Muss. Ein schrittweiser Launch hilft dabei, Risiken zu minimieren, da mögliche Probleme frühzeitig erkannt und behoben werden können, bevor sie die breite Masse betreffen.
Selbst kleine Fehler, wie ein defektes Kontaktformular oder eine fehlerhafte Darstellung auf bestimmten Geräten, könnten zu Umsatzverlusten oder einem negativen Eindruck bei den Nutzern führen. Ein klar strukturierter Testprozess und ein kontrollierter Rollout sind entscheidend, um die Qualität und Funktionalität Ihrer Website sicherzustellen.
11.1 Vollständige Tests durchführen
Vor dem Go-Live sollte die Website auf Herz und Nieren geprüft werden. Das bedeutet: Alle Funktionen, Darstellungen und Inhalte müssen einwandfrei funktionieren und das auf allen Geräten und in verschiedenen Browsern.
Browser- und Gerätekompatibilität prüfen:
Testen Sie Ihre Website in allen gängigen Browsern sowohl in aktuellen als auch in relevanten älteren Versionen. Besonders die mobile Ansicht verdient Aufmerksamkeit, da ein Großteil des Traffics heute über Smartphones erfolgt. Stellen Sie sicher, dass die Darstellung auf verschiedenen Bildschirmgrößen und Auflösungen fehlerfrei ist.
Interaktive Elemente überprüfen:
Alle Formulare, Buttons, Links und andere interaktive Funktionen müssen getestet werden. Funktionieren Kontaktformulare und Newsletter-Anmeldungen? Führen Links zu den richtigen Zielen? Bei E-Commerce-Websites ist ein detaillierter Test des gesamten Checkout-Prozesses – vom Warenkorb bis zur Bestellbestätigung – unverzichtbar.
Performance und Ladezeiten messen:
Nutzen Sie Tools wie Google PageSpeed Insights, um Ladezeiten und Core Web Vitals zu analysieren. Testen Sie die Performance auch bei unterschiedlichen Internetgeschwindigkeiten, da diese sowohl die Nutzererfahrung als auch Ihr Google-Ranking beeinflussen können.
Inhalte und Rechtschreibung kontrollieren:
Prüfen Sie alle Texte auf Rechtschreib- und Grammatikfehler. Vergewissern Sie sich, dass Bilder korrekt geladen werden, Alt-Texte vorhanden sind und alle Medieninhalte wie Videos oder PDFs problemlos funktionieren. Auch rechtlich relevante Seiten wie Impressum, Datenschutzerklärung und Cookie-Banner sollten vollständig und aktuell sein.
SEO-Elemente überprüfen:
Meta-Titel, Meta-Beschreibungen, H1-Tags, strukturierte Daten, die robots.txt und die XML-Sitemap müssen korrekt implementiert sein. Überprüfen Sie außerdem, ob alle 301-Weiterleitungen (wie in Abschnitt 7 beschrieben) richtig eingerichtet wurden.
Sicherheit und Datenschutz testen:
Stellen Sie sicher, dass Ihr SSL-Zertifikat aktiv ist und alle Seiten über HTTPS ausgeliefert werden. Testen Sie Ihre Cookie-Consent-Lösung und achten Sie darauf, dass Tracking-Tools erst nach ausdrücklicher Zustimmung der Nutzer aktiviert werden.
Wenn alle Tests erfolgreich abgeschlossen sind, können Sie mit dem Rollout beginnen – und das am besten schrittweise.
11.2 Mit begrenzter Freischaltung starten
Ein schrittweiser Launch ermöglicht es, die Website unter realen Bedingungen zu testen und Probleme zu beheben, bevor sie größere Auswirkungen haben.
Soft Launch mit ausgewählter Zielgruppe:
Starten Sie die neue Website zunächst nur für einen kleinen Nutzerkreis, etwa für Mitarbeiter, Bestandskunden oder eine ausgewählte Testgruppe. Das Feedback dieser Nutzer liefert wertvolle Hinweise, um Schwachstellen frühzeitig zu erkennen und zu beheben.
A/B-Testing bei größeren Änderungen:
Wenn Sie größere Änderungen am Design oder an der Struktur vorgenommen haben, können A/B-Tests dabei helfen, verschiedene Versionen zu vergleichen. So lassen sich Kennzahlen wie Conversion-Raten oder Absprungraten analysieren, bevor Sie die neue Version vollständig ausrollen.
Stufenweise Traffic-Erhöhung:
Erhöhen Sie den Anteil der Nutzer, die auf die neue Website zugreifen, schrittweise, etwa von 10 % auf 25 %, dann auf 50 % und schließlich auf 100 %. So können Sie die Server-Performance unter wachsender Last beobachten und technische Probleme rechtzeitig identifizieren.
Echtzeit-Monitoring:
Behalten Sie die Website-Performance während des Rollouts genau im Auge. Achten Sie auf Fehlermeldungen, ungewöhnliche Absprungraten oder Probleme bei der Conversion. In den ersten Tagen nach dem Launch sollte ein Team bereitstehen, um schnell auf technische Schwierigkeiten reagieren zu können. Ein Notfallplan, der ein schnelles Zurückschalten auf die alte Version ermöglicht, ist ebenfalls wichtig.
Feedback-Kanäle einrichten:
Geben Sie den Nutzern die Möglichkeit, Probleme oder Verbesserungsvorschläge zu melden. Ein einfaches Feedback-Formular oder eine spezielle E-Mail-Adresse für technische Anfragen kann wertvolle Informationen liefern, die Ihnen bei der weiteren Optimierung Ihrer Website helfen.
12. Nach dem Launch überwachen und optimieren
Der Launch Ihrer neuen Website ist nicht das Ende, sondern der Anfang einer Phase, in der kontinuierlich beobachtet und nachgebessert werden muss. Viele Unternehmen machen den Fehler, nach dem Relaunch nicht weiter aktiv zu werden, in der Annahme, dass alles wie von selbst läuft. Doch erst in den Wochen und Monaten nach dem Start zeigt sich, ob die gesteckten Ziele erreicht wurden und wo noch Handlungsbedarf besteht.
Nach dem schrittweisen Rollout geht es nun darum, die Website regelmäßig zu überwachen und anzupassen. Diese Phase ist entscheidend, um technische Probleme, Ranking-Verluste oder ungenutzte Potenziale frühzeitig zu erkennen. Die Daten, die Sie sammeln, geben Ihnen Aufschluss darüber, was gut funktioniert und wo Sie nachjustieren müssen.
"Der Go-Live ist nicht das Ende des Projekts, sondern der eigentliche Startschuss. Gerade in den ersten Tagen nach dem Relaunch ist engmaschiges Monitoring Pflicht, um die User Experience von Anfang an perfekt zu halten." – Kevin Sturm, Co-Founder, Let's Start Your Brand
Die ersten Tage und Wochen sind besonders kritisch. In diesem Zeitraum sollten Sie Ihre Website genau im Auge behalten, um schnell auf mögliche Probleme reagieren zu können. Gleichzeitig liefern die Performance-Daten wertvolle Hinweise für die langfristige Weiterentwicklung.
12.1 Performance-Kennzahlen überwachen
Um sicherzustellen, dass Ihre Website die gewünschten Ergebnisse liefert, sollten Sie systematisch verschiedene Kennzahlen beobachten. Rankings, Traffic, Conversions und das Nutzerverhalten sind dabei zentrale Indikatoren.
Suchmaschinen-Rankings im Blick behalten:
Überwachen Sie Ihre wichtigsten Keywords und analysieren Sie Veränderungen mithilfe von Tools wie der Google Search Console. Achten Sie auf Impressionen, Klicks und durchschnittliche Positionen. Schwankungen in den Rankings sind nach einem Relaunch normal, sollten aber aktiv beobachtet werden.
Traffic-Entwicklung analysieren:
Behalten Sie den Gesamttraffic und insbesondere den organischen Traffic im Auge. Plötzliche Rückgänge oder ungewöhnliche Schwankungen können auf technische Fehler, fehlerhafte Weiterleitungen oder SEO-Probleme hinweisen. Vergleichen Sie die aktuellen Zahlen mit den Daten vor dem Relaunch, um die Entwicklung besser einschätzen zu können.
Conversions und Zielerreichung messen:
Überprüfen Sie, ob die Conversion-Rate und andere Zielwerte wie Newsletter-Anmeldungen, Kontaktanfragen oder Verkäufe erreicht werden. Eine optisch ansprechende Website bringt wenig, wenn sie keine Ergebnisse liefert. Stellen Sie sicher, dass Ihre Tracking-Tools korrekt eingerichtet sind und alle relevanten Aktionen erfassen.
Nutzerverhalten analysieren:
Verstehen Sie, wie sich die Besucher auf Ihrer Website bewegen. Wichtige Kennzahlen sind die Absprungrate, die Verweildauer, die Seiten pro Sitzung und die Wiederkehrerrate. Eine längere Verweildauer und mehr besuchte Seiten deuten auf eine bessere Nutzererfahrung hin. Eine hohe Absprungrate ist nicht zwangsläufig schlecht, sollte aber im Kontext Ihrer Ziele bewertet werden.
Technische SEO-Metriken prüfen:
Kontrollieren Sie regelmäßig die Anzahl der indexierten URLs in der Google Search Console. Sind alle wichtigen Seiten im Index? Gibt es plötzlich weniger indexierte Seiten? Beheben Sie 404-Fehler sofort und überwachen Sie weitere technische SEO-Metriken.
Weiterleitungen und Backlinks überprüfen:
Stellen Sie sicher, dass alle 301-Weiterleitungen korrekt funktionieren und eingehende Backlinks auf die richtigen Seiten verweisen. Testen Sie alte URLs manuell, um sicherzustellen, dass sie zu den passenden neuen Seiten weiterleiten. Eine einfache Methode ist die Google-Suche mit site:ihredomain.de, um indexierte Seiten zu überprüfen.
In den ersten Tagen sind tägliche Checks sinnvoll, später reichen wöchentliche oder monatliche Überprüfungen – abhängig davon, wie dynamisch sich Ihre Website entwickelt.
12.2 Regelmäßige Verbesserungen vornehmen
Die Überwachung Ihrer Leistungskennzahlen ist nur der erste Schritt. Basierend auf den Ergebnissen sollten Sie gezielte Anpassungen vornehmen. Eine Website ist nie „fertig“, sie sollte sich ständig weiterentwickeln, um sowohl den Bedürfnissen der Nutzer als auch den Anforderungen der Suchmaschinen gerecht zu werden.
Datenbasierte Optimierungen durchführen:
Nutzen Sie die Erkenntnisse aus Ihren Analysen, um gezielt Verbesserungen vorzunehmen. Hat eine Seite eine hohe Absprungrate? Überprüfen Sie, ob die Inhalte relevant sind, die Ladezeit zu lang ist oder die Navigation unklar wirkt. Wenn Nutzer den Checkout-Prozess abbrechen, analysieren Sie, an welcher Stelle und optimieren Sie gezielt.
Content aktuell halten:
Aktualisieren Sie regelmäßig Ihre Inhalte. Ergänzen Sie neue Informationen, überarbeiten Sie veraltete Abschnitte und erweitern Sie bestehende Artikel. Suchmaschinen bevorzugen Websites, die regelmäßig gepflegt werden, und Ihre Besucher profitieren von relevanten, aktuellen Inhalten.
Nutzererfahrung verbessern:
Sammeln Sie Feedback von Ihren Nutzern, z. B. über Umfragen oder Feedback-Formulare. Oft erhalten Sie so Hinweise auf Schwachstellen, die in den Analysen nicht auffallen. Setzen Sie diese Verbesserungsvorschläge um und testen Sie neue Ansätze, um die Nutzererfahrung weiter zu optimieren.
A/B-Tests einsetzen:
Probieren Sie verschiedene Varianten von Überschriften, Call-to-Actions oder Layouts aus. A/B-Tests helfen Ihnen, die effektivsten Varianten zu identifizieren und die Conversion-Rate zu steigern, ohne auf Vermutungen angewiesen zu sein.
Fazit
Ein Website-Relaunch ist keine einfache Aufgabe. Er erfordert präzise Planung und eine systematische Umsetzung. Die 12 genannten Punkte bilden dabei die Grundlage für einen erfolgreichen Relaunch: Von der Analyse Ihrer bestehenden Website über die technische Realisierung bis hin zur fortlaufenden Optimierung nach dem Launch. Jeder Schritt spielt eine entscheidende Rolle, um sicherzustellen, dass Ihre neue Website nicht nur optisch ansprechend, sondern auch leistungsstark und zielorientiert ist.
Fehler bei der Vorbereitung können schwerwiegende Folgen haben: Verlust von Traffic, rechtliche Schwierigkeiten oder eine enttäuschende Nutzererfahrung. Besonders die Phase nach dem Launch darf nicht unterschätzt werden. Hier entscheidet die kontinuierliche Optimierung darüber, ob Ihre Website langfristig erfolgreich bleibt.
Um diesen komplexen Prozess reibungslos zu meistern, ist es ratsam, mit einem erfahrenen Partner zusammenzuarbeiten. Eine professionelle Agentur bringt nicht nur Expertise in Bereichen wie Webdesign, SEO und Conversion-Optimierung mit, sondern sorgt auch für eine strukturierte und fehlerfreie Umsetzung. Zudem wird sichergestellt, dass Ihre Website so entwickelt wird, dass sie auch in Zukunft leistungsfähig bleibt und sich an neue Anforderungen anpassen kann.
Let’s Start Your Brand bietet Ihnen genau diese Unterstützung: Wir gestalten Ihre Website so, dass sie conversion-optimiert und skalierbar ist. Mit einem klaren, durchdachten Prozess begleiten wir Sie von der ersten Planung über den Launch bis hin zur kontinuierlichen Weiterentwicklung. So stellen wir sicher, dass Ihr Relaunch nicht nur problemlos abläuft, sondern auch langfristig messbare Erfolge bringt.
Nutzen Sie diese Checkliste als Leitfaden von der strategischen Planung bis zur regelmäßigen Optimierung. Wie bereits erwähnt, endet der Relaunch nicht mit dem Launch. Mit einer soliden Vorbereitung, einem klaren Konzept und einem kompetenten Partner an Ihrer Seite wird Ihr Website-Relaunch zu einem echten Erfolg.
FAQs
Wie kann ich verhindern, dass meine SEO-Rankings nach einem Website-Relaunch verloren gehen?
Um sicherzustellen, dass Ihre SEO-Rankings nach einem Relaunch nicht leiden, sollten Sie unbedingt 301-Weiterleitungen einrichten, wenn URLs geändert oder gelöscht wurden. Auf diese Weise werden sowohl Suchmaschinen als auch Besucher automatisch zu den neuen Seiten weitergeleitet, ohne dass es zu Verwirrung oder Fehlerseiten kommt.
Es ist ebenso wichtig, dass alle zentralen Seiten Ihrer Website crawlfähig und indexierbar bleiben. Mithilfe von Tools können Sie Probleme wie kaputte Links oder fehlende Meta-Daten aufspüren und beheben, bevor sie Ihre Rankings beeinträchtigen.
Ein durchdachter Plan und eine kontinuierliche Überwachung nach dem Relaunch sind der Schlüssel, um Ihre Positionen in den Suchergebnissen langfristig zu sichern.
Welche Maßnahmen muss ich ergreifen, um meine Website beim Relaunch DSGVO-konform zu gestalten?
Um sicherzustellen, dass Ihre Website beim Relaunch den Anforderungen der DSGVO entspricht, gibt es einige zentrale Punkte, die Sie beachten sollten. Erstens: Holen Sie immer die Zustimmung Ihrer Nutzer ein, wenn Cookies oder andere Tracking-Tools zum Einsatz kommen. Dabei muss die Ablehnung genauso einfach sein wie die Zustimmung. Zweitens: Seien Sie offen und klar, wenn es um die Erhebung und Nutzung von Daten geht. Dazu gehören eine verständliche Datenschutzerklärung und ein vollständiges Impressum.
Darüber hinaus sollten alle Daten sicher gespeichert und nur für den Zweck verwendet werden, für den sie erhoben wurden. Verschlüsseln Sie Ihre Website mit HTTPS, um die Sicherheit zu erhöhen, und schließen Sie eine Auftragsverarbeitungsvereinbarung ab, falls Sie externe Dienstleister nutzen. Ein weiterer wichtiger Schritt: Führen Sie ein Protokoll über die Einwilligungen Ihrer Nutzer. Diese Maßnahmen helfen nicht nur dabei, die gesetzlichen Vorgaben einzuhalten, sondern stärken auch das Vertrauen Ihrer Besucher in Ihre Website.
Wie kann ich die Core Web Vitals meiner Website nach einem Relaunch optimieren?
Die Optimierung der Core Web Vitals nach einem Relaunch spielt eine zentrale Rolle für die Nutzererfahrung und die Sichtbarkeit in Suchmaschinen. Hier sind einige Ansätze, die Sie umsetzen können:
Ladezeiten verkürzen: Komprimieren Sie Bilder, reduzieren Sie Dateigrößen und setzen Sie ein Content Delivery Network (CDN) ein, um Inhalte effizienter bereitzustellen.
Interaktivität verbessern: Minimieren Sie JavaScript und sorgen Sie dafür, dass zentrale Inhalte möglichst schnell geladen werden, damit Nutzer nicht warten müssen.
Stabile Darstellung gewährleisten: Verhindern Sie Layout-Verschiebungen, indem Sie feste Abmessungen für Bilder und Videos festlegen.
Nutzen Sie Tools wie Google PageSpeed Insights oder die Google Search Console, um Ihre Fortschritte zu überprüfen und gezielt Optimierungen vorzunehmen. Regelmäßige Tests helfen dabei, Schwachstellen zu erkennen und die Performance kontinuierlich zu steigern.
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